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Allgemeine

Geschäftsbedingungen

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ARIANA Event GmbH
Christine-Touaillon-Straße 4
1220 Wien


ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN, 30.09.2026
1.1 Die ARIANA Event GmbH (im Folgenden kurz „ARIANA") ist Inhaberin einer genehmigten Veranstaltungsstätte in
1220 Wien, Christine-Touaillon-Straße 4, die den für Veranstaltungsstätten geltenden Vorschriften entspricht (im
Folgenden „Eventhalle" genannt). Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Anbote und
Verträge im Rahmen der Nutzung der Eventhalle zur Durchführung von Veranstaltungen. Die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen sind ein integrierter Bestandteil des Nutzungsvertrages.


2.0 Zustandekommen des Vertrages
2.1 Der Nutzungsvertrag kommt durch beidseitige Unterfertigung des Vertrages und fristgerechter Bezahlung der
vereinbarten Anzahlung von 30 % des Gesamtentgelts zustande. Diese Vereinbarung wird in den Geschäftsräumen der
ARIANA abgeschlossen, wenn nicht ausdrücklich anderes vereinbart und in einer Anlage zu diesem Vertrag
festge­halten wurde. Sollte die vereinbarte Anzahlung nicht binnen 14 Tagen ab Unterfertigung dieser Vereinbarung
durch ARIANA und den KUNDEN auf dem Konto von ARIANA eingelangt sein, ist der Vertrag nicht zustande gekommen.


3.0 Rechtsverhältnisse
3.1 KUNDE und Vertragspartner von ARIANA ist derjenige, der den Nutzungsvertrag als KUNDE gegenzeichnet. Tritt für
den KUNDEN ein Organisator oder ein gewerblicher Vermittler auf, so hat er auf diesen Umstand ausdrück­lich
hinzuweisen und nachzuweisen, dass er berechtigt ist, im Namen des KUNDEN zu handeln und diesen zu verpflichten.
Bei Fehlen einer Vollmacht und/oder eines entsprechenden Auftrages des Dritten haftet der Unterzeichner des
Nutzungsvertrages der ARIANA für alle Verpflichtungen aus dem Nutzungsvertrag. Fällt die Veranstaltung unter das Wr.
Veranstaltungsgesetz und ist der KUNDE nicht selbst Veranstalter, so hat der KUNDE einen Veranstalter bzw. einen
veranstaltungsrechtlichen Geschäftsführer bekannt zu geben. Der Veranstalter bzw. veranstaltungsrechtli­che
Geschäftsführer haftet gemeinsam mit dem KUNDEN für alle Verpflichtungen aus dem Nutzungsvertrag, auch für die
Bezahlung des Gesamtentgelts und allfälliger Kosten für zusätzlich beauftragte Leistungen.
Es besteht und entsteht kein Rechtsverhältnis zwischen Besuchern, Gästen des KUNDEN oder sonstigen Dritten, die
während der Nutzungsdauer den Veranstaltungsort betreten, und ARIANA. Mit der vom KUNDEN durchgeführten
Veranstaltung selbst hat ARIANA nichts zu tun, sie ist insbesondere in keinem Fall Veranstalterin oder
veranstaltungsrechtlicher Geschäftsführer. Sollte ein KUNDE keinen Veranstalter bekannt geben, ist der KUNDE
Veranstalter bzw. veranstaltungsrechtlicher Geschäftsführer im Sinne des Wr. VG 2020.
3.2 Sollte der KUNDE seinen Wohnsitz nicht in Österreich haben, so hat er entweder als 2. KUNDEN oder als
Veranstalter bzw. als veranstaltungsrechtlichen Geschäftsführer eine Person gleicher Bonität mit ordentlichem
Wohnsitz in Österreich namhaft zu machen. Diese Person haftet gemeinsam mit dem KUNDEN bzw. dem Veranstalter
solidarisch für alle Verpflichtungen aus dem Nutzungsvertrag gegenüber ARIANA.


4.0 Vertragsgegenstand
4.1. Allgemeine Geschäftsbedingungen
4.2 ARIANA stellt dem KUNDEN aufgrund dieses Nutzungsvertrages Flächen im Innen- und/oder Außenbereich der
Eventhalle in 1220 Wien, Christine-Touaillon-Straße 4, im vereinbarten Ausmaß für die Durchführung der im
Nutzungsvertrag vereinbarten Veranstaltung gegen Entgelt zur Verfügung. Die vereinbarte Nutzung beginnt und endet
an dem auf Seite l unter dem Begriff „Nutzungsdauer" angeführten Terminen.
4.3 Der KUNDE ist berechtigt, seinen Gästen/Besuchern die Benutzung der im Deckblatt angeführten Innen- und/oder
Außenflächen während der Nutzungsdauer ausschließlich im Rahmen des vereinbarten Verwendungszweckes zu
gestatten. Die Nutzung und der Besuch von Innen- und Außenflächen, die nicht Gegenstand dieser Vereinbarung sind,
ist dem KUNDEN, dem Veranstalter oder diesem zurechenbaren Dritten (sohin seinen Mitarbeitern, Besuchern, Gästen
oder von ihm beauftragten Dritten) ausdrücklich untersagt.
4.4 Allfällige Anbote von ARIANA auf Abschluss eines Nutzungsvertrages verstehen sich freibleibend und können
jederzeit widerrufen werden. Aus der Ablehnung, einen Nutzungsvertrag mit dem KUNDEN abzuschließen, können vom
KUNDEN keine Rechtsfolgen gegen ARIANA abgeleitet werden.

4.5 Eine Überlassung der Innen- und Außenflächen und/oder von sonstigen Rechten aus diesem Nutzungsvertrag, ganz
oder teilweise, an Dritte ist einem KUNDEN ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Geschäftsführung von ARIANA
ausnahmslos untersagt.
4.6 Es liegt der Ausnahmetatbestand des § 1 Abs. 2 Zi. 3 lit. a) MRG vor; das MRG ist daher auf die Nutzungsvereinbarung
nicht anzuwenden. Die Benützung der Eventhalle im vereinbarten Umfang laut Nutzungsvertrag erfolgt unter
ausschließlicher Verantwortlichkeit des KUNDEN und des Veranstalters bzw. eines veranstaltungsrechtlichen
Ge­schäftsführers.


5.0 Reservierung
5.1 Aus Vormerkungen für einen Termin kann kein Anspruch auf den späteren Abschluss eines Nutzungsvertrages
hergeleitet werden. ARIANA kann sich aber schriftlich verpflichten, Räumlichkeiten bis zu einem bestimmten Termin
verbindlich zu reservieren.


6.0 Preise/Kaution/Gebühren
6.1 Die Preise werden individuell erstellt. Geringfügige Störungen während der Dauer dieser Nutzungsvereinbarung
berechtigen den KUNDEN nicht zur Reduzierung des Nutzungsentgelts. ARIANA behält sich vor, eine Kaution zu
vereinbaren. Diese Kaution dient der Deckung von Schäden, die im Zuge oder als Folge der vom KUNDEN
durchgeführten Veranstaltung an den Innen- oder Außenflächen oder am Inventar entstanden sind, aber auch zur
Abdeckung sonstiger Forderungen, die ARIANA aufgrund einer vereinbarungswidrigen Nutzung gegen den KUNDEN
zustehen und offen aushaften (inklusive damit verbundener notwendiger Verfahrens-, Vertretungs- und
Betreibungskosten sowie von Zinsen).
Die Kaution wird binnen 10 Werktagen an den KUNDEN rückerstattet, wenn im Zuge der Begehung im Anschluss an die
Veranstaltung keine Schäden festgestellt wurden und keine Forderungen Dritter gemäß Punkt 6.2 bestehen.
6.2 Für die Anmeldung und das Bezahlen allfälliger Abgaben und Gebühren (wie AKM-Gebühren oder Fernseh- und
Radiogebühren ), die durch die Veranstaltung oder Strafen, die durch das Verhalten der Mitarbeiter, Kunden oder Gäste
des Kunden bedingt sind oder verursacht werden und Ariana vorgeschrieben werden, sowie veranstaltungsbezogener
Steuern, die im Zusammenhang mit dem Abschluss dieses Vertrages oder der gegenständlichen Veranstaltung
anfallen können, ist der KUNDE verantwortlich und sind diese vom KUNDEN zu bezahlen. Der KUNDE und (falls
namhaft gemacht) der Veranstalter verpflichten sich diesbezüglich zur ungeteilten Hand ARIANA schad- und klaglos
zu halten.


7.0 Art der Veranstaltung
7.1 Die Nutzung der gemieteten Innen- und Außenflächen ist nur zum vereinbarten Veranstaltungszweck gestattet.
Ändert der KUNDE eigenmächtig den vereinbarten Zweck der Veranstaltung, ist ARIANA berechtigt, den
Nutzungs­vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen und- sollte die Veranstaltung bereits begonnen haben - die
Veranstaltung mit sofortiger Wirkung zu beenden. Die Pflicht des KUNDEN zur Bezahlung des vereinbarten Entgeltes
bleibt davon unberührt.


8.0 Hausrecht
8.1 Der KUNDE verpflichtet sich dafür zu sorgen, dass Dritte, die für ihn tätig werden, die seine Veranstaltung besuchen
oder den von ihm gemieteten Veranstaltungsbereich betreten, von der Eventhalle keinen nachteiligen Gebrauch
machen, insbesondere kein rücksichtsloses, anstößiges oder sonst grob ungehöriges oder unsittliches Verhalten an
den Tag legen. ARIANA steht in allen Räumen und auf den Freigeländen das alleinige Hausrecht zu; dieses Hausrecht
der ARIANA umfasst auch das Recht, Gäste, Besucher oder sonstige Dritte vom Veranstaltungsort wegzuweisen.


9.0 Bekanntgabe und Einhaltung der Teilnehmeranzahl
9.1 Der KUNDE hat spätestens 1 Woche vor der Veranstaltung ARIANA die Teilnehmeranzahl der Veranstaltung
schriftlich mitzuteilen (Email reicht), zumal sichergestellt werden muss, dass das behördlich zulässige
Gesantpersonenanzahl nicht überschritten wird, dass die geplanten Möblierungsvarianten den
Sicherheitsbestimmungen entsprechen und mit der Teilnehmeranzahl korrelieren und wieviel Haus- und
Sicherheitspersonal eingeplant werden muss. Eine Überschreitung der gemäß Seite 1 angeführten Teilnehmeranzahl
ist daher nur mit Zustimmung von ARIANA gestattet. Sollte diese Teilnehmerzahl oder die Anzahl der tatsächlich an der
Veranstaltung teilnehmenden Personen die vertraglich auf Seite l vereinbarte Teilnehmeranzahl übersteigen, sind
ARIANA bzw. deren Mitarbeiter unwiderruflich berechtigt, so viele Teilnehmer nach eigener Auswahl wegzuweisen, bis
die der auf Seite 1 vereinbarte Teilnehmerzahl nicht mehr überschritten ist.

9.2 Sollte den Wegweisungen von ARIANA bzw. von deren Personal nicht Folge geleistet werden, ist ARIANA berechtigt,
auch während der Dauer der Veranstaltung die gegenständliche Vereinbarung mit sofortiger Wirkung zu beenden. In
diesem Fall ist die Veranstaltung vom KUNDEN zu beenden und sind alle Teilnehmer verpflichtet, die gemieteten
Flächen zu verlassen. Die Räumung von Fahrnissen, die vom KUNDEN eingebracht wurden, hat bis zum Ende der
vertraglich vereinbarten Nutzungsdauer zu erfolgen. In einem solchen Falle steht dem KUNDEN kein Recht zu, das von
ihm bezahlte Entgelt zur Gänze oder zum Teil von ARIANA zurückzufordern.


10.0 Übernahme der Räumlichkeiten und allfälliger Außenflächen
10.1 Vor Beginn der Nutzungsdauer erfolgt eine Begehung der zur Nutzung überlassenen Innen- und Außenflächen mit
dem KUNDEN. Im Zuge dieser Begehung wird der KUNDE in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen. Im Zuge der
Begehung erfolgt eine Erfassung allfälliger vorhandener Schäden in einem Protokoll, in dem die Übergabe vom
KUNDEN durch Unterschrift zu bestätigen ist. Offene Mängel, die nicht im Übernahmeprotokoll dokumentiert sind,
gelten als nicht bei Übergabe vorhanden. Der KUNDE kann eine Aufsichtsperson benennen, die an seiner Stelle die
Begehung mit ARIANA vornimmt.


11.0 Rückgabe der genutzten Räumlichkeiten und Außenflächen
11.1 Unmittelbar vor Ablauf der Nutzungsdauer hat der KUNDE die genutzten Innen- und Außenflächen geräumt von
den seiner Veranstaltung zurechenbaren Fahrnissen zurückzustellen. Gegenstände, die vom KUNDEN nicht innerhalb
der vereinbarten Nutzungsdauer entfernt werden, werden auf Kosten und Gefahr des KUNDEN durch ARIANA entfernt.
11 .2 Der Caterer hat Küche und Kühlzelle besenrein und geräumt von den ihm gehörenden Fahrnissen zurückgegeben
werden. Sollte die Rückgabe nicht im vereinbarten Zustand erfolgen, ist der KUNDE verpflichtet, Ariana die dadurch
entstehenden Mehrkosten gegen Rechnungslegung zu ersetzen und können mit der Kaution verrechnet werden. Die
Entsorgung von Müll hat der KUNDE auf eigene Kosten durchzuführen. Eine Entsorgung in die hauseigenen Müllgefäße
von ARIANA ist nicht gestattet.
11.3 Die Kosten für die Behebung von Schäden sind ARIANA vom KUNDEN zu ersetzen und werden von ARIANA in
Rechnung gestellt, die binnen 7 Tagen zu bezahlen ist.

​

12.0 Inkludierte Technik und weitere technische Einrichtungen
12.1 Die Verwendung der Stromanschlüsse (Stromkreise, Absicherungen) für Eventtechnik, Küchengeräte, Bar- und
Cateringausstattung ist spätestens 4 Wochen vor der Veranstaltung mit den hauseigenen Technikbetreuern der
ARIANA abzustimmen.
12.2 Kommt der KUNDE seinen Verpflichtungen nach Pkt. 12.1 nicht fristgerecht nach, so sind allfällige Mängel bei
der Umsetzung der technischen Erfordernisse vom KUNDEN zu verantworten und er kann daraus keine
Preisminderungs- sowie Schadenersatzansprüche oder sonstige Ansprüche gegenüber ARIANA ableiten.
12.3 Zusätzlich werden dem KUNDEN die tatsächlichen Arbeitsstunden des für sämtliche Auf- und Abbauzeiten
erforderlichen Personals von ARIANA, inklusive Auf- und Abbau der technischen Geräte, verrechnet. Die
Arbeitsstunden der Ton-, Licht- und Videotechniker und des für den Auf- und Abbau erforderlichen Personals werden
laut dem im Veranstaltungsangebot vorgegebenen Stundensatz verrechnet, sofern keine anders lautende schriftliche
Vereinbarung zwischen ARIANA und dem KUNDEN getroffen wurde.
12.4 Sollte die vorhandene Technik für die geplante Veranstaltung nicht ausreichend sein, verpflichtet sich der
KUNDE ARIANA mindestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn eine Auflistung der zusätzlichen erforderlichen
technischen Einrichtungen schriftlich bekannt zu geben. Sofern keine anders lautende Vereinbarung getroffen wurde,
werden die zusätzlichen technischen Geräte von ARIANA zu marktüblichen Konditionen beigestellt und installiert.
12.5 Die Kosten für beigestellte technische Einrichtungen i.S.d. Punktes 12.4, für deren Organisation, Transport,
Installation, Betrieb, Wartung, Deinstallation und Versicherung sind vom KUNDEN zu tragen.
12.6 Die Verwendung eigener elektrischer Anlagen des KUNDEN unter Nutzung des Stromnetzes von ARIANA bedarf
deren ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen
und/oder Beschädigungen an technischen Anlagen von ARIANA gehen zu Lasten des KUNDEN. Die entstehenden
Stromkosten hat der KUNDE mit dem in der Homepage der ARIANA abrufbaren Pauschalpreisen zu bezahlen.
12.7 Störungen an den von ARIANA zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen Einrichtungen werden nach
Möglichkeit sofort beseitigt. Störungen, die nicht von ARIANA zu vertreten sind, berechtigen den KUNDEN nicht zur
Minderung oder Rückforderung des vereinbarten Entgelts.

12.8 Bei der Vorbereitung der Veranstaltung(en) verpflichtet sich der KUNDE, Anweisungen des Haustechnikers von
ARIANA Folge zu leisten, um einen reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen nicht zu gefährden und/oder zu
beeinträchtigen. Leistet der KUNDE den Anweisungen nicht Folge, haftet er für allenfalls daraus entstehende
Schäden und Folgeschäden.


13.0 Bereitgestelltes Personal
13.1 ARIANA stellt, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wird, während der Veranstaltung die im
Angebot angeführten Personen zur Verfügung, um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.


14.0 Videoüberwachung
14.1 Die Räumlichkeiten und der Außenbereich werden videoüberwacht. Der KUNDE nimmt zur Kenntnis, dass die
Videoaufnahmen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt und verwendet werden können. Die
Bestimmungen des DSG werden von ARIANA eingehalten und wird ein Hinweis darauf, dass eine Videoüberwachung
stattfindet, durch entsprechenden Aushang kenntlich gemacht.


15.0 Benützungsauflagen
15.1 Bei der Nutzung der gegenständlichen Halle und der allenfalls vereinbarten Außenflächen als
Veranstaltungsstätte sind vom KUNDEN, dessen Mitarbeiter und dessen Besucher die Vorgaben von ARIANA und die
von ARIANA bekannt gegebenen Immissionsschutzwerte einzuhalten. In den Außenbereichen – auch auf dem
öffentlichen Gut – sind die gesetzlichen Ruhezeiten einzuhalten. Überhaupt ist auf die Bewohner der umliegenden
Wohnbauten Rücksicht zu nehmen. Der KUNDE und der Veranstalter/veranstaltungsrechtliche Geschäftsführer sind
verpflichtet, ARIANA diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.
15.2 Allfällige Aufbau- und Abbauarbeiten dürfen nur innerhalb der vereinbarten Nutzungsdauer erfolgen.
Präsentationsgegenstände oder sonstige Gegenstände, die der KUNDE zur Durchführung seiner Veranstaltung
braucht, dürfen ebenfalls nur innerhalb der vereinbarten Nutzungsdauer angeliefert und aufgebaut werden und
müssen innerhalb der Nutzungsdauer wieder entfernt werden. Die Aufstellung der vom KUNDEN angelieferten
Aufbauten hat in Abstimmung mit ARIANA zu erfolgen (wobei Fluchtwege freizuhalten und behördliche Auflagen
einzuhalten sind bzw. nicht beeinträchtigt werden dürfen). ARIANA bleibt es vorbehalten, dem KUNDEN die Aufstellung
von Gegenständen zu verweigern oder diesen einen anderen Platz zuzuweisen, wenn dadruch die freie Nutzung von
Fluchtwegen behindert oder versperrt werden.
15.3 Die Nutzung der Räumlichkeiten darf nur im Rahmen des vertraglich vereinbarten Zwecks und Umfangs sowie der
vereinbarten Gästeanzahl erfolgen. Der KUNDE und seine Gäste sind verpflichtet, die zur Nutzung überlassenen
Räumlichkeiten samt allen Einrichtungen, Ausstattungen, Einrichtungsgegenstände und sonstigen Anlagen schonend
und pfleglich zu behandeln. Bei Benutzung der Spüle im Cateringbereich ist darauf zu achten, dass keinerlei
Speisereste oder sonstige Abfälle in den Abfluss gelangen, damit dieser nicht verstopft wird. Handwaschbecken dürfen
nur zum Händewaschen verwendet werden.
15.4 Politische und religiöse Agitationen im Rahmen von Veranstaltungen sind ausnahmslos verboten. Bei
Zuwiderhandeln ist ARIANA berechtigt, eine Veranstaltung sofort abzubrechen und zu beenden. Sollte im Vorfeld einer
Veranstaltung bekannt werden, dass vom KUNDEN religiöse oder politische Agitationen geplant sind, kann ARIANA von
einem allenfalls bereits abgeschlossenen Nutzungsvertrag zurücktreten bzw. ist ARIANA an ein Anbot auf Abschluss
eines Nutzungsvertrages nicht mehr gebunden.
15.5 Der KUNDE hat während der gesamten Nutzungsdauer dafür zu sorgen, dass er selbst oder ein
entscheidungs­befugter Vertreter anwesend und unmittelbar erreichbar ist.
15.6Anweisungen der Vertreter von ARIANA ist vom KUNDEN, von dessen Mitarbeitern bzw. Auftragnehmern und deren
Mitarbeitern und von den Teilnehmern an der Veranstaltung unbedingt Folge zu leisten. Wenn dessen Anweisungen
(etwa im Falle von Wegweisungen von einzelnen Personen etc.) nicht Folge geleistet wird, ist ARIANA berechtigt, die
Nutzunungsvereinbarung mit sofortiger Wirkung zu beenden. Dies gilt auch in der Aufbauphase (Die Bestimmung des
Punktes 11.2 dieser Vereinbarung ist in diesem Fall sinngemäß anzuwenden).
15.7 Der KUNDE hat alle mit seiner Veranstaltung verbundenen gesetzlichen Verpflichtungen, insbesondere jene des
Wr. VG oder allfällig von ihm zu erwirkende Bescheide oder Genehmigungen auf eigene Kosten zu erfüllen und
sämtliche behördlichen Genehmigungen und/oder Bewilligungen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich
sind, beizubringen und deren Auflagen auf eigene Kosten zu erfüllen.
15.8 Werden, aus welchem Grund auch immer, Strafen über ARIANA verhängt, da der KUNDE nicht über die
erforderlichen Genehmigungen und/oder Bewilligungen für seine Veranstaltung verfügt hat oder diese - falls

erforderlich - nicht gemeldet hat oder sich der KUNDE und die Teilnehmer an der Veranstaltung nicht an die Auflagen,
die Vorgaben von ARIANA (Der Kunde hat insbesondere die Einhaltung der Lautstärkeobergrenze zu gewährleisten.)
oder der gesetzlichen Bestimmungen halten, ist der Kunde bzw. der Veranstalter verpflichtet, ARIANA schad- und
klaglos zu halten.
15.9 Der KUNDE trägt die alleinige Verantwortung für die Erfüllung aller gesetzlichen Meldepflichten. Behördliche
Vorgaben nach dem Wr VG oder sonstiger von ihm zu erwirkende Bescheide sind vom KUNDEN einzuhalten. Sollte die
Veranstaltung behördlich untersagt werden, weil gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten werden, bleibt davon
die Verpflichtung des KUNDEN zur Bezahlung des vereinbarten Entgeltes unberührt.
15.10 Allenfalls vom KUNDEN im Zusammenhang mit der von ihm geplanten Veranstaltung zu erwirkende Bescheide,
Anmeldungen oder Genehmigungen des Magistrats der Stadt Wien (auf die Bestimmungen des Wiener
Veranstaltungsgesetzes wird verwiesen) oder sonstiger Behörden sind ARIANA spätestens zwei Wochen vor Beginn der
Nutzungsdauer in Kopie vollständig zur Verfügung zu stellen. Sollte der KUNDE dieser Verpflichtung nicht
nachkommen, ist ARIANA berechtigt, vom gegenständlichen Vertrag ohne Setzung einer Nachfrist zurückzutreten. In
diesem Fall steht dem KUNDEN kein Anspruch auf Rückzahlung des bereits an ARIANA bezahlten Entgelts zu.
15.11 Eine allenfalls behördlich vorgeschriebene Teilnahme öffentlicher Aufsichtspersonen (Sanitäter, Notarzt etc.)
hat der KUNDE rechtzeitig und auf seine Kosten zu gewährleisten.
15.12 Allfällige Aufbauten müssen veranstaltungsrechtlichen und feuerpolizeilichen Vorschriften entsprechen und
sind von ARIANA im Vorhinein zu genehmigen; die Kosten hierfür hat der KUNDE zu tragen.
15.13 Ist die Einhaltung vorgeschriebener behördlicher Auflagen durch den KUNDEN - aus welchen Gründen auch
immer - nicht (mehr) sichergestellt, kann ARIANA die Abhaltung der Veranstaltung untersagen oder diese abbrechen.
In diesem Fall besteht kein Anspruch des KUNDEN auf Rückforderung des an ARIANA bereits bezahlten Entgelts.
15.14 Der Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen und Effekten, Spritzkerzen sowie offenem Feuer ist untersagt,
soweit dies nicht auf Antrag des KUNDEN behördlich genehmigt wurde. Eine derartige Bewilligung ist ARIANA
spätestens 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn durch Übergabe einer Kopie dieser Bewilligung nachzuweisen. Sollte
der Nachweis nicht fristgerecht erfolgen, ist die Verwendung von Pyrotechnik ausnahmslos ausgeschlossen.
15 .15 Amtlichen Kontrollorganen, Behördenvertretern sowie Mitarbeitern und Vertretern der ARIANA ist der Zutritt zu
den vertragsgegenständlichen Innen- und Außenflächen jederzeit, vor allem auch während Veranstaltungen, gestattet.
15.16 Die Türen der Eventhalle zum Außenbereich sind, ausgenommen zum Zutritt zur oder zum Verlassen der Halle,
stets geschlossen zu halten. Ab 22:00 Uhr darf der Außenbereich -Vorplatz Süd aufgrund behördlicher Auflagen nicht
mehr verwendet werden und sind die südseitigen Ausgänge gesperrt.
15.17 In der Eventhalle herrscht absolutes Rauchverbot.
15.18 Vermietet ist nur der Innenbereich der Eventhalle und -falls eigens gebucht - der Vorplatz Süd / maximal bis 22:00
Uhr, oder der Vorplatz Nord und/oder die Parkplätze im vereinbarten Umfang. Die restlichen Freiflächen dürfen nur zur
Zu-und Abfahrt bzw. zum Zutritt zur und zum Verlassen der Eventhalle verwendet werden.
15.19 Jedwede bauliche oder sonstige Veränderung der Eventhalle ist untersagt. Die Wände der Eventhalle dürfen vom
KUNDEN weder innen noch außen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von ARIANA verwendet werden. An den
Wänden der Eventhalle oder auf den Außenflächen und vor Fluchtwegen dürfen ohne vorherige schriftlich Zustimmung
von ARIANA keinerlei Objekte aufgestellt oder angebracht werden.
15.20 Eingebrachtes Gut befindet sich ausschließlich auf Gefahr des KUNDEN in der Eventhalle und haftet ARIANA
dafür nicht. Dazu zählen neben Beschädigung insbesondere auch Diebstahl und Einbruch. Alle Gefahren gehen zu
Lasten des KUNDEN, der ARIANA von allfälligen Ansprüchen Dritter vollkommen schad- und klaglos zu halten hat.
15.21 Das Bekleben von Glas- und Wandflächen innen wie außen ist ausnahmslos untersagt.
15.22 Sämtliche Feuermelder, Hydranten, Rauchklappen, elektrische Verteilungs- und Schalttafeln,
Fernsprechverteiler sowie Heiz- und Lüftungsanlagen müssen frei zugänglich und unverstellt bleiben. Notausgänge,
Wandhydranten und vorgesehenen Fluchtwege müssen unverstellt und jederzeit frei zugänglich bleiben.
15.23 Der Betrieb von gasbetriebenen Geräten ist sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich ausnahmslos verboten.
Im Cateringbereich ist unbedingt die dort ausgehängte Benützungsordnung einzuhalten.

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16.0 Haftung
16.1 ARIANA überlässt nur Räumlichkeiten und übernimmt kein Risiko der Veranstaltung oder für das Verhalten von
KUNDEN, deren Mitarbeiter oder Teilnehmern an Veranstaltungen oder von Gästen oder sonstigen Dritten, die die
Veranstaltung besuchen oder für diese arbeiten.
16.2 Der KUNDE haftet für jegliche übermäßige Abnutzung der gemieteten Innen- oder Außenflächen und der dem
KUNDEN von AIRANA zur Verfügung gestellten Möbel, Sessel, Geräte, sonstigen Einrichtungen und dergleichen mehr.
ARIANA ist berechtigt, für über das normale Ausmaß hinausgehende Verschmutzungen (wie bei der Verwendung von
Konfettis) zusätzliche Reinigungskosten zu verrechnen.
16.3 ARIANA übernimmt kein Risiko für Fahrzeuge, die auf der Liegenschaft fahren oder parken; ARIANA trifft
diesbezüglich keine wie immer geartete Haftung. Das Abstellen von Fahrzeugen ist nur auf den gekennzeichneten
Parkplätzen gestattet. Ein Abstellen auf anderen zur Eventhalle gehörenden Freiflächen ist nicht gestattet und ist
ARIANA berechtigt, die Entfernung außerhalb der gekennzeichneten Parkplätze abgestellter Fahrzeuge auf Kosten des
KUNDEN zu veranlassen.
16.4 Der KUNDE haftet unabhängig von einem Verschulden für alle Nachteile, welcher Art auch immer, die ARIANA
durch die von ihm durchgeführte Veranstaltung, gleich von wem sie verursacht wurden, entstehen und hält ARIANA
diesbezüglich schad- und klaglos.
16.5 Der KUNDE haftet auch für Geschehnisse außerhalb der ihm zur Nutzung überlassenen Räumlichkeiten bzw.
Außenflächen, wenn der Schaden während des Nutzungszeitraums im Rahmen der von ihm durchgeführten
Veranstaltung verursacht wurde bzw. entstanden ist.
16.6 Der KUNDE stellt ARIANA von allen Schadensersatzansprüchen, die durch Dritte im Zusammenhang mit der von
ihm geplanten bzw. durchgeführten Veranstaltung geltend gemacht werden und die ARIANA nicht zu vertreten hat, frei
und hält ARIANA schad- und klaglos.
16.7 Soweit dies nicht gegen zwingendes Recht verstößt, haftet ARIANA für den Ersatz von Schäden, die im
Zusammenhang mit diesem Vertrag von ARIANA, ihren Mitarbeitern und/oder ihren Erfüllungsgehilfen verursacht
werden, nur für den Fall, dass die Verursachung dieser Schäden grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurde.
16.8 Bei Versagen von Einrichtungen, Betriebsstörungen oder bei sonstigen, die Veranstaltung beeinträchtigenden
Ereignissen haftet ARIANA lediglich, wenn sie Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu vertreten hat.
16.9 Der KUNDE ist verpflichtet, bei einer namhaften österreichischen Versicherungsanstalt eine Veranstalter
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von zumindest € 3 Millionen abzuschließen, durch die auch
Schäden an Gebäudeteilen oder an Außenflächen abgedeckt werden. Die entsprechende
Haftpflichtversicherungspolizze ist ARIANA spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn vorzulegen. Sollte der
KUNDE seiner Vorlagepflicht nicht fristgerecht nachkommen, ist ARIANA berechtigt, entweder auf Kosten des KUNDEN
eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme von EUR 3 Millionen abzuschließen
oder vom Vertrag mit dem KUNDEN zurück zu treten.
16.10 Ebenso ist der KUNDE verpflichtet von ihm im Rahmen der Veranstaltung verwendete Ausstellungs- und/oder
Präsentationsgegenstände, technischen Anlagen oder sonstige von ihm mitgebrachte Gegenstände selbständig auf
eigene Kosten zu versichern.
16.11 Die Bestimmungen des Wr. VG sind vom KUNDEN, vom Veranstalter bzw. vom veranstaltungsrechtlichen
Geschäftsführer einzuhalten. Der Veranstalter (der veranstaltungsrechtliche Geschäftsführer), aber auch der KUNDE
sind gegenüber ARIANA für die Einhaltung von behördlichen Auflagen solidarisch verantwortlich. ARIANA ist von den
vorgenannten Personen schad- und klaglos zu halten. Wird ARIANA ein Veranstalter oder ein veranstaltungsrechtlicher
Geschäftsführer bekannt gegeben, haftet dieser mit dem KUNDEN ARIANA gegenüber solidarisch für alle Forderungen,
die ARIANA entweder dem KUNDEN oder dem Veranstalter bzw. einem veranstaltungsrechtlichen Geschäftsführer
gegenüber entstehen.


17.0 Rücktritt durch ARIANA/Beendigung des Vertragsverhältnisses
17.1 ARIANA ist, unbeschadet ihres Entgeltanspruches, berechtigt vom Vertrag zurückzutreten bzw. diesen mit
sofortiger Wirkung zu beenden, wenn
• der KUNDE mit seinen finanziellen Verpflichtungen in Verzug ist, insbesondere das vereinbarte Entgelt nicht
wie vereinbart bezahlt,

• etwaig notwendige behördliche Genehmigungen nicht spätestes 2 Wochen vor dem Nutzungsbeginn
ARIANA vorgelegt werden,
• nicht spätestens 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung vorgelegt
wird,
• kein Veranstalter (oder veranstaltungsrechtlicher Geschäftsführer) trotz Aufforderung spätestens 4 Wochen
vor Veranstaltungsbeginn namhaft gemacht wird,
• die vereinbarte Teilnehmeranzahl nicht eingehalten wird
• der KUNDE gegen die Bestimmungen des Punktes 21. dieser AGB verstößt,
• im Falle höherer Gewalt (wie Pandemie etc) oder im Falle von politischen oder religiösen Agitationen
• den Anweisungen der Vertreter von ARIANA nicht Folge geleistet wird
• im Falle des Verstoßes gegen einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, bei
denen das Rücktrittsrecht von ARIANA bzw. das Recht auf Vertragsbeendigung vereinbart ist
17.2 Der Rücktritt bzw. die Beendigung des Vertragsverhältnisses ist dem KUNDEN gegenüber unverzüglich mündlich
zu erklären und schriftlich (E-Mail, SMS oder WhatsApp reicht) zu bestätigen. Dem KUNDEN erwachsen in solchen
Fällen keine wie immer gearteten Ansprüche gegenüber ARIANA. Keinesfalls ist der KUNDE zur Geltendmachung von
Schadensersatzansprüchen aus dem Titel der Beendigung oder eines Rücktritts von ARIANA berechtigt, es sei denn,
die Vertragsauflösung erfolgte ohne Auflösungsgrund aus einem vorsätzlichen Verhalten von ARIANA.
17.3 Im Fall eines berechtigten Rücktritts von ARIANA verfallen vom KUNDEN bereits bezahlte Entgelte als
verschuldensunabhängige Vertragsstrafe zugunsten von ARIANA und ist ARIANA daher nicht zur Rückzahlung
verpflichtet. ARIANA ist berechtigt einen allenfalls darüberhinausgehenden Schaden beim KUNDEN geltend zu
machen. Im Unternehmensbereich unterliegt diese Vertragsstrafe nicht dem richterlichen Mäßigungsrecht.


18.0 Storno
18.1 Bei Stornierung der Nutzungsvereinbarung durch den KUNDEN ist als Reugeld zur Zahlung fällig wie folgt:
• bis 60 Tage vor dem Tag der Nutzung: 30 % des vereinbarten Bruttoentgelts
• bis 40 Tage vor dem Tag der Nutzung: 50 % des vereinbarten Bruttoentgelts
• bis 20 Tage vor dem Tag der Nutzung: 75 % des vereinbarten Bruttoentgelts
• bis 14 Tage vor dem Tag der Nutzung: 100% des vereinbarten Bruttoentgelts
des vereinbarten Entgeltes, sofern ARIANA im Einzelfall nicht die Entstehung eines höheren Ausfallschadens
nachweist. Zusätzlich sind ARIANA alle bereits entstandenen Kosten und Auslagen, die mit der Stornierung in
Zusammenhang stehen, zu ersetzen. Die Stornogebühren ist unabhängig vom Vorliegen eines Verschuldens des
KUNDEN zu bezahlen und wird als Reugeld vereinbart.
Im Falle eines Stornos infolge eines behördlich angeordneten Lockdowns aufgrund einer Pandemie, durch den die
Abhaltung der Veranstaltung unmöglich gemacht wird, werden vom Kunden geleistete Zahlungen abzüglich solcher
Aufwendungen, die ARIANA infolge der vom Kunden geplanten Veranstaltung bereits entstanden sind, dem Kunden
binnen 28 Werktagen ab Einlangen der Stornoerklärung zurückerstattet.


19. Maßnahmen im Falle von Pandemien
19.1 Ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass vom KUNDEN - neben allen anderen einschlägigen Vorschriften – alle
einschlägigen, jeweils gültigen Bestimmungen (Gesetze, Verordnungen etc.) einzuhalten und zu befolgen sind, die zur
Bekämpfung von Pandemien, Seuchen, Epidemien und dergleichen mehr erlassen werden oder wurden. Der KUNDE
ist verpflichtet, sich rechtzeitig diesbezüglich selbst darüber zu informieren, welche Bestimmungen vor und ihm
Rahmen der von ihm geplanten Veranstaltung von ihm einzuhalten sind und hat die diesbezüglich erforderlichen
organisatorischen Maßnahmen so rechtzeitig zu veranlassen, dass diese auch während der Veranstaltung von den
Teilnehmern an dieser Veranstaltung als auch von den bei dieser Veranstaltung beschäftigten Personen eingehalten
werden können.
19.2 Sollte ARIANA feststellen, dass sich ein KUNDE und die Teilnehmer an dessen Veranstaltung nicht an diese
Bestimmungen halten, ist ARIANA berechtigt, vom gegenständlichen Nutzungsvertrag ohne Setzung einer Nachfrist
zurückzutreten bzw. diesen mit sofortiger Wirkung zu beenden.. Im Falle eines solchen Rücktritts bzw. Beendigung
bleiben die Zahlungsverpflichtungen des KUNDEN weiterhin aufrecht und berechtigten ARIANA darüber hinaus (im
Unternehmerbereicht verschuldensunabhängig) zur Geltendmachung von Schadenersatz.

​

20. Sonstiges
20.1 Vom Nutzungsvertrag abweichende Vereinbarungen gelten ausnahmslos nur dann, wenn diese schriftlich durch
die Geschäftsführung von ARIANA bestätigt werden. Mündliche Nebenabreden sind daher ausnahmslos unwirksam.
20.2 Alle Erklärungen rechtsverbindlicher Art aufgrund dieses Vertrags haben schriftlich an die auf Seite l bekannt
gegebenen Adressen des jeweils anderen Vertragspartners zu erfolgen. Die Übermittlung schriftlicher Erklärungen ist
auch an die auf Seite 1 angegebenen Email-Adressen mittels Email zulässig.
20.3 Sollte sich eine Ungültigkeit einzelner Bedingungen herausstellen, berührt dies die Gültigkeit der übrigen
Bestimmungen nicht. Sollte daher eine der Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unanwendbar
sein oder werden oder gegen zwingende gesetzliche Vorschriften verstoßen, so verpflichten sich die Vertragsparteien
bereits jetzt, an deren Stelle eine Regelung ähnlichen Inhaltes zu treffen, die rechtswirksam und gültig ist und in ihrer
wirtschaftlichen Auswirkung der ersetzten Bestimmung am nächsten kommt.
20.4 Der KUNDE nimmt zur Kenntnis, dass bei Veranstaltungen eine Anmeldung, Anzeige oder Genehmigung nach dem
Wiener Veranstaltungsgesetz 2020, notwendig sein kann (wenn z.B. mehr als 200 Personen an der Veranstaltung
teilnehmen). Der KUNDE hat auf eigene Kosten selbst alles zu veranlassen, damit er (behördlich) berechtigt ist, die von
ihm geplante Veranstaltung durchzuführen.
20.5 ARIANA und der KUNDE sind verpflichtet, die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes (DSG) und der
Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sowie allfälliger weiterer gesetzlicher Geheimhaltungsverpflichtungen
einzuhalten Der KUNDE bzw. der Veranstalter bzw. der veranstaltungsrechtliche Geschäftsführer ist verpflichtet,
sämtliche erforderlichen datenschutzrechtlichen Maßnahmen, insbesondere jene der DS-GVO, zu treffen (z.B.
Einholung der Zustimmungserklärung der Betroffenen), sodass ARIANE die personenbezogenen Daten des KUNDEN,
des Veranstalters bzw. der veranstaltungsrechtlichen Geschäftsführers zur Zweckbestimmung dieses Vertrags
verarbeiten darf. ARIANA gibt die personenbezogenen Daten des KUNDEN, des Veranstalters bzw. des
veranstaltungsrechtlichen Ge­schäftsführers nicht ohne dessen Einwilligung an Dritte weiter, es sei denn, ARIANA ist
aufgrund gesetzlicher Best­immungen oder behördliche bzw. gerichtlicher Anordnung zur Datenweitergabe berechtigt
oder verpflichtet.
20.6 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Abweichende, ergänzende, beschränkende
Allgemeine Bedingungen des KUNDEN werden dem Vertrag nicht zugrunde gelegt und gelten als nicht vereinbart.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Unternehmer und Verbraucher gleichermaßen, soweit nicht
ausdrücklich Gegenteiliges vereinbart wird.

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